Helex-Institut – ein Gründungsmitglied stellt sich vor

Zukünftig stellen sich die verschiedenen Mitglieder des BAB in Form eines kurzen Interviews vor. Den Anfang macht unser Vorstandsmitglied Claudia Niewerth (Beisitzerin/ Helex Institut):

Bitte stell dein Unternehmen kurz vor:

Das Helex-Institut forscht und berät in den Themenfeldern Arbeit, Beschäftigung und Arbeitsmarktpolitik. Die Schwerpunkte liegen in den Themen Mitbestimmung und Innovation, Beschäftigungsbedingungen wie Entgelt und Arbeitszeit, sowie Betriebliche Restrukturierung und soziale Sicherheit. Gegründet wurde das Helex Institut 1994 als Beratungseinrichtung unter dem Namen Helex Consult. Im Jahr 2013 wurde der Forschungsschwerpunkt in das Profil aufgenommen und die Beratung wurde um Forschungstätigkeiten erweitert.

Die Kunden des Helex Institut sind sowohl privatwirtschaftliche Organisationen als auch Verbände und Verwaltungen des öffentlichen Dienstes. Forschungsprojekte werden aus Bund- oder Landesmitteln finanziert, aber auch Stiftungen und Gewerkschaften gehören zu den Auftraggebern von Forschungsinitiativen.

Was war das spannendste/anspruchsvollste Projekt im letzten Jahr?

Ein sehr spannendes Projekt ist ein aktuell laufendes Projekt zur Gestaltung von Leistungsentgelten in der Metall- und Elektroindustrie in NRW. Dies von der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf geförderte Projekt untersucht die Verbreitung und Ausgestaltung von Leistungsentgeltsystemen 10 Jahre nach Einführung des Entgeltrahmenabkommens der Metall- und Elektroindustrie. Dazu werden Betriebsvereinbarungen entlang ihrer Regelungskomponenten analysiert und in Form von 6 Fallstudien die Anwendung in der betrieblichen Praxis untersucht und bewertet.

Dieses Projekt gilt aktuell als sehr anspruchsvoll, da der Feldzugang durchaus problematisch einzustufen ist, denn das Thema Entgelt wird außerhalb (zum Teil auch innerhalb) des Betriebes ungern zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht.

Welche Projekte sind für 2017 geplant?

Für das Jahr 2017 ist insbesondere geplant, neue Seminar- und Beratungskonzepte für die Arbeit mit Betriebs- und Personalräten zu entwickeln, die sich den neuen aktuellen Themen anschließen (Arbeit 4.0; Demografie, Arbeitszeit, Agilität). Weiterhin werden in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen zwei neue Forschungsprojekte beantragt, die sich im weitesten Sinne um Mitbestimmungslogiken in Digitalisierungsprojekten handeln.

Warum bist du Mitglied im BaB?

Ich bin Mitglied im BaB e.V. weil ich eine stetige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Beratungsunternehmen einer ähnlichen politischen und gesellschaftlichen Ausrichtung schätze und wichtig finde. Der BaB bietet ein Netzwerk von Beratern und Beraterinnen mit unterschiedlichsten Profilen und Professionen, der Zusammenschluss erhöht die Chance zur Reflektion und zum Austausch und stellt eine wertvolle Basis für Inspiration und Kompetenzverflechtung.

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