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Mai
18
Do
2017
Tagesseminar: Die Neue Arbeitsstättenverordnung 2017 Neuerungen und Handlungsperspektiven für die Interessenvertretung @ BAB-Geschäftsstelle
Mai 18 ganztägig

In 2016 wird die Verordnung zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen in Kraft treten und in 2017 kommen auf die Unternehmen Neuerungen zu.
Im Zentrum der Verordnung steht eine intensive Novellierung des Arbeitsstättenrechts, das Mindeststandards für sicheres und gesundes Arbeiten formuliert. Die in der Arbeitsstättenverordnung geregelten Anforderungen an Arbeitsräume, Arbeitsplätze, Sozialräume (z.B. Pausenräume, Toiletten, Waschräume, Bereitschaftsräume) oder an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz in Notfallsituationen sind praktisch für alle Beschäftigten von unmittelbarer Bedeutung.

Mit der Verordnung soll das Arbeitsstättenrecht nicht nur konzeptionell an das übrige Arbeitsschutzrecht angepasst werden. Es sollen mit Hilfe der Änderungen vielmehr auch den Bedürfnissen vieler betrieblicher Praktiker Rechnung getragen werden und einige der unbestimmten Anforderungen des Arbeitsstättenrechts (z.B. „möglichst ausreichend Tageslicht“) konkreter gefasst werden.

Für die Praxis von großer Bedeutung sind die Aufhebung der Bildschirmarbeitsverordnung und die neuen Bestimmungen zur Telearbeit. Mit dem Inkrafttreten der Verordnung ergeben sich die Schutzbestimmungen aus der Arbeitsstättenverordnung, in die das Bildschirmarbeitsrecht integriert worden ist.

In dem Tagesseminar werden die zentralen Änderungen der Novellierung vorgestellt und bewertet. Zugleich werden die wesentlichen Handlungsoptionen und Handlungserfordernisse für die betrieblichen Interessenvertretungen vorgestellt und diskutiert.
Themen.

  • –  Bildschirm- und T elearbeit
  • –  Einrichten und Optimieren der Arbeitsstätte
  • –  Anforderungen an Gefährdungsbeurteilungen
  • –  Ungenügende Arbeitsplatzbedingungen und psychische Belastung
  • –  Stand der Technik: Konkretisierung durch Arbeitsstättenregeln
  • –  Neuregelung Bestandsschutz
  • –  Nichtraucherschutz
  • –  Unterweisung
  • –  Sichtverbindung nach außen
  • –  Barrierefreiheit
  • –  Handlungsoptionen und Handlungsanforderungen an die InteressenvertretungenReferenten:
    Dr. Ulrich Faber, Rechtsanwalt, Köln Peter Cremer, Berater, BerlinWeitere Infos zur Veranstaltung folgen in Kürze!